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Portfolio-Kultur

Der Kreis stellt seine Arbeit ein!

13. Dezember 2006 - Der Kreis "Portfolio-Kultur" verabschiedet sich

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Im Februar 2006 wurde der Kreis Portfolio-Kultur ins Leben gerufen. Er entwickelte sich aus Fragestellungen, die im Eltern-Lehrer-Kreis auftraten, und wurde als Extra-Veranstaltung im monatlichen Turnus angeboten.  
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Da wir aber weder von Eltern noch von Lehrern eine Resonanz bekommen haben, beenden wir die Arbeit in unserem Kreis und  danken Herrn Muthreich, der uns von Lehrerseite „treu“ zur Seite stand.

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Unsere Literatur

 

      
Die meisten Waldorfschulen praktizieren in Form der Jahresarbeit eine eigene Waldorfabschlussprüfung, allerdings kommt dieser im Vergleich mit den anderen Schulabschlüssen kaum Ge­wicht zu. Das zentrale pädagogische Anliegen, die Fähig­keit zum selbstständigen Lernen zu entwickeln, gerät unter dem Druck nahender Abschlüsse (in Form ergebnisorien­tierter Wissensprüfungen) zur Marginalie. Das Dilemma hat Tradition. Das "Leitbild Waldorfgymnasium" scheint längst Teil des eigenen Selbstverständnisses geworden zu sein. Als besondere Form einer neuen Lern- und Arbeitskultur hat sich in den letzten Jahren (insbesondere in Österreich) die so genannte Direkte Leistungsvorlage (auch Portfolio­methode genannt) erwiesen, die eine Art "kopernikanischer Wende" in der Leistungsbeurteilung einläuten könnte. Rüdi­ger Iwan zeigt in seinem Buch nicht nur auf, dass sich die­ses neue Konzept bereits im Ansatz der Jahresarbeit ver­birgt, er gibt zugleich eine praxisnahe Einführung in die Arbeit mit Portfolio für die Unter-, Mittel- und Oberstufe der Waldorfschule. Portfolio bezeichnet den Ansatz, die eigenen Leistungen in einer Mappe zu dokumentieren und damit für Andere sichtbar und direkt beurteilbar zu machen. Dabei lernen alle, die daran beteiligt sind. Grundsätzlich geht es nicht mehr um die Frage, welche Note einer vorzuweisen hat, sondern darum, was der Ein­zelne kann. Und das darf und soll er nun zeigen!
Iwan, Rüdiger